Re: Die Bibliothek

#11
Es war alles ein schlimmer Traum, dachte sie sich immer wieder, doch es war nicht so. Sie spürte die kalten Hände an ihren Armen, doch sie waren nicht von der jungen Frau, die vor ihr in die Hocke ging und sie besorgt ansah.
"Ich muss hier raus... kalte Hände... Hilfe! Hilf mir, bitte!", flüsterte sie leise und vollkommen hilflos. Ihr Blick schien leer und ging geradeaus. Ihr war kalt, trotzdem stand ihr Schweiß auf der Stirn. "Sie greifen nach mir, wollen mich wegziehen..."
Amy atmete tief aus und schloss die Augen. Was war nur los mit ihr? Es war nicht so, dass sie sofort in Panik ausbrach, aber irgendetwas verunsicherte sie völlig.
"Ich bin Amy", stellte sie sich schließlich vor fuhr sich mit der Hand übers Gesicht. Langsam wurde sie wieder normal und bekam wieder Gefühl in ihre tauben Glieder.
Wortzählung: 147

Re: Die Bibliothek

#12
"Ich bin Amy", war das einzige, was Livia so richtig verstand. Das junge Mädchen schien sich langsam zu beruhigen. "Gut, dann komm Amy, wir müssen auf jeden Fall mal ein paar Treppen runter... aber ich weiß nicht mehr wie viele", meinte sie und begann sich auf die Unterlippe zu beißen. Als sie um die Ecke sah, sah sie ein Frau in einem altmodischen Kleid. "WIssen sie wo der Ausgang ist?"
Wortzählung: 73

Re: Die Bibliothek

#13
Amy stand mit weichen Knien auf und lief Livia hinterher. Ihr schwindelte leicht, doch sie fing sich wieder. Als sie hörte, wie Livia jemanden nach dem Weg fragte, wurde sie neugierig un sie schaute um das Regal herum und da war - niemand. "Mit wem redest du?, wollte sie wissen, als sie plötzlich den Druck einer kalten Hand auf ihrem Arm spürte. Das wurde zu viel für sie. Wurde sie gerade verrückt oder was war mit ihr los? Eigentlich war Amy ein bodenständiger, realistischer Mensch, war das konnte ihre Psyche nicht ganz verarbeiten. Sie verdrehte die Augen und ging zu Boden. Ihr Kopf schlug hart an der Kante des Regals an und sie hörte das Blut in den Ohren rauschen...
Wortzählung: 126

Re: Die Bibliothek

#14
Freddy lief ziellos umher, er hatte gehört das es im Keller eine Abteilung für "verboten Bücher" gab. Er wollte sie umbedingt finden, herrausfinden was darin stand das es die Menschen damals so verängstigt hat das sie es verboten hatten. Doch lief er schon Stunden lang planlos durch die Gegend, doch die einzigen Bücher die er fand waren Naturwissenschaften und über verschiedene Religionen.
Sein Magen meldete sich unangenehm laut, er hielt sich die linke Hand drauf und versuchte das Hungergefühl zu unterdrücken. Etwas kaltes kitzelte ihm im Nacken, grob Schlug er danach in der Annahme das es nur Spinneweben sein konnten.
Ein leises Knacken in dieser gespenstischen Stille ließ ihn aufschrecken und er schaute sich erschrocken um, sein herz konnte er deutlich schlagen hören. Nachdem er ein paar mal tief luft geholt hatte, schüttelte er den Kopf und lächelte über seine eigene Paranoia.
Ein Schrei ließ ihn aufhören und das Blut in den Adern gefrieren, unschlüssig blieb er wie angwurzelt stehen und versuchte mehr zuhören, doch es blieb still. 2 unglaublich starke Verlangen zerrten am ihm, einmal seine unglaublich große angeborene Neugier die ihm sagte er solle nachsehen und die menschliche Angst. Die Freddy quazi anschrie er solle rennen und raus aus diesem verdammten Laden.
Er entschied sich stehen zu bleiben und dachte angestrengt nach wo der Ausgang war, doch fiel es ihm einfach nicht mehr ein.
Wortzählung: 240

Re: Die Bibliothek

#15
Livia fuhr herum, als sie ein Rumpeln hörte. SIe sah nur noch Amy zu Boden gehen und ein paar Bücher aus dem Regal fallen. Das Mädchen war nicht schnell genug um Amy aufzufangen, aber immerhin die Bücher, bevor sie auf ihr Gesicht flogen. Sofort kniete sie neben ihr nieder und suchte den Puls. Vielleicht war ihr wieder schwindelig geworden? Livia zog ihre Jacke aus und legte sie Amy unter den Kopf, dann ging sie zu den Füßen des Mädchens und hielt sie ein Stück hoch, damit das Blut wieder zurücklief. Nach einiger Zeit kam die Fremde wieder zu sich und sah sich benommen um.
Wortzählung: 112

Re: Die Bibliothek

#16
"Wa-was ist passiert?", fragte Amy komplett verwirrt, als sie sich am Boden wiederfand. Sie hatte keinerlei Erinnerungen an die letzten paar Minuten. Wo war sie und wer war diese Frau, die neben ihr Kniete? DIe Frage nach dem Ort hatte sich schnell erklärt, anscheinend war sie in einer Bibliothek, zumindest standen überall Bücher. "Wer bist du und was ist mit mir passiert?", fragte sie und versuchte sich aufzusetzen.
Wortzählung: 71

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