Die dunkle Zeit

#1
Die Weltordnung zerfällt Tag für Tag immer weiter im Chaos. Kriege überzogen die Länder seit Jahrhunderten. Die großen Königreiche sind in sehr angespannten Konflikten. Nur ein falsches Wort eines Botschafters könnte tausende von Toten bedeuten. Der geldgierige Mensch versucht alles was in seiner Macht steht um Profit aus diesen unüberschaulichen Zeiten zu ziehen, so verpestet er die Ohren, der leicht beeinflussbaren Könige und bereichert sich daran.
Ghuls und Leichenfresser tummeln sich auf den verlassenen Schlachtfeldern und als wäre das das nicht genug, fallen immer mehr Dämonen aus den Schatten über die zerstrittene Welt. Ein jeder Kämpft ums Überleben und gleichzeitig versuchen alle, die genug Macht haben, noch mächtiger zu werden.

Es sind dunkle und düstere Tage die die Welt erlebt. Aber es gibt Hoffnung, denn das Böse könnte nicht das Böse sein, wenn es nicht das Gute gäbe das sich Diesem in den Weg stellt. Weise Landesherren und junge Krieger kämpfen für den wohlverdienten Frieden. Auch einige Dämonen haben eingesehen das der ewige Krieg keine Lösung ist. So leben sie in Frieden mit den Königreichen und verteidigen diese.

Wird Gaia jemals Gerechtigkeit erfahren? Und wenn die Kriege enden, wird alles einfach so wieder in Frieden leben?
Bereits jetzt hausen unbeschreibliche Monströsitäten auf dem Land und darunter. Eisengiganten die durch fehlgeschlagene Technomagie unkontrollierbar herum irren. Ganze Kriegsfabriken die zum Leben erwacht zu sein scheinen verseuchen regelrecht die Erde. Gar nicht auszumalen was in den nahezu unerforschten Tiefen des Meeres auf uns lauert, und was in der Erde selbst.

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Hier nochmal zum Verständnis:
Das RPG teilt sich in vier Parteien.

Die eine wäre ganz grob "die Königreiche" (also Elfen, Zwerge, Menschen, usw.) Sie stehen sich alle "relativ" neutral gegenüber, es herrscht unter ihnen eine Art kalter Krieg. Diese bekriegen sich aber nicht nur untereinander (wenn sie es denn tun). Sie kämpfen auch gegen die Dämonen, oder sie versuchen es zumindest.

Dann sind da die Dämonen. Sie fallen über die zerstrittene Welt her und laben sich an dem Chaos. Es gibt sie in allen möglichen Arten und wenn ich "alle" sage, dann meine ich das auch so. Denkt etwas weiter als die Elementarmonster die mit Feuer und Wasser spielen. Wie wäre es zB. mit einer Banshee oder einem mächtigen Lich. Oder eine Mischung aus Steampunk und dunkler Magie, ach es gibt so vieles..

Bleiben noch die Überläufer aus den jeweiligen Reihen. Einmal die Dämonen die zu den Menschen überlaufen und einmal die Menschen die zu den Dämonen überlaufen. Letztere Variante endet meistens tödlich.

Als kleine zusätzliche Gruppe gibt es da die Erde selbst die in ihrer Reinheit zerfällt und alles Leben auszurotten scheint. Etwa so wie in Final Fantasy 7 mit dem Lebensstrom nur das es hier wie zB. die Technomagie ist die kaum erforscht und einfach außer Kontrolle ist. Man könnte es auch mit der Terminator Reihe vergleichen, nur mit weniger Technik und mehr Magie ;).

Den Steckbrief habe ich mir so Vorgestellt:

Vorname: ABC
Name: XYZ
Alter: (in Menschenjahren)
Wesen: (die zähl ich jetzt nicht alle auf ;) )
Gesinnung: Gut / Neutral / Böse (Mischung)
Klasse: (zB. Magier, Koch, Assassine.. quasi der Beruf)
Herkunft: (dazu folgt noch eine Karte, denkt euch ruhig eine Stadt oder ein Königreich aus, ich werde es dann integrieren)
Familie: (mögliche Geschwister.. auch wenn sie Tod sind einfach hier kurz erwähnen)
Sonstiges: (etwas was eurer Meinung nach in die anderen Spalten nicht hineinpasst/hineingehört)
Waffen: (damit sind physische Waffen gemeint)
Inventar: (falls vorhanden, so ein Rucksack kann ja auch manchmal störend sein)
Aussehen: (einmal alles bitte, zum mitnehmen, Körpergröße, Haar- Augenfarbe, Kleidung, usw.)
Besondere Fähigkeit(en): (jetzt wirds interessant! Ich möchte es jetzt nicht auf "eine" Begrenzen, ein Magier mit nur einem Zauberspruch wäre langweilig)
Charakter: (was und wie fühlt euer Char, wenn er denn überhaupt fühlt)
Vorgeschichte: (muss nicht von Geburt an sein aber wenigstens so grob)

Vorname:
Name:
Alter:
Wesen:
Gesinnung:
Klasse:
Herkunft:
Familie:
Sonstiges:
Waffen:
Inventar:
Aussehen:
Besondere Fähigkeit(en):
Charakter:
Vorgeschichte:

Wenn wer meint er möchte nicht so viel schreiben oder das wär totaler Humbug was ich mir da zusammengerauft hab, dann darf er mir ruhig einen Ziegelstein an den Kopf werfen oder auch einfach nur seine Kritik loswerden. ^^
Wenn ich dann noch ein Paar letzte Sätze hinzufügen darf..
Ich fände es toll wenn man über das Land hinaus schauen würde und wie oben beschrieben einen Blick in die Tiefen des Meeres wirft oder auch unter die Erde. Wie etwa alte Zwergenkönigreiche untersucht (Stichwort Herr der Ringe oder der Krieg der Zwerge ;) ). Was denkt ihr dazu?


Vorname: Samira (oder auch Sam)
Name: Silfilia
Alter: etwa 25 Jahre, doch da sie zur Hälfte elbisches Blut in sich trägt, kann man das so genau nicht sagen.
Wesen: Waldelfe/Mensch
Gesinnung: Neutral aber nicht gleichgültig
Klasse: Waldläuferin, Söldnerin; manchmal Geschichtenerzählerin auf Marktplätzen
Herkunft: Seda
Familie: verstorben (siehe Vorgeschichte)
Sonstiges: Sam lebt weder als Mensch noch als Elfe. Sie hat ihre eigene Vorstellung der Freiheit. Sie ist tolerant gegenüber anderen Lebenseinstellungen aber das heißt nicht dass sie sich diese zum Vorbild nimmt. Sie geht ihren eigenen Weg, entweder man geht ihn mit ihr oder man lässt es.

Waffen: Vereinzelt hat sie kleinere Messer in Ledertäschchen die sie um Arm und Bein gebunden hat. An ihrem Rechten Arm ist ein Dolch befestigt, des weiteren ein kleiner Dolch an ihrem Gürtel, ein Kurzschwert an der anderen Seite und stets ein Bogen, mit einem Köcher voller selbst geschnitzter Pfeile, auf dem Rücken. Aber nach all diesem Arsenal sollte man(n) niemals die defensiven Waffen einer Frau unterschätzen.

Inventar: Ihre Waffen trägt sie direkt am Körper. In ihren Taschen hat sie einige Heilkräuter und/bzw. Gegengifte. In einem kleinem Rucksack sind die unhandlichen Dinge verstaut (Seil, Verbandszeug, etwas Baumwollstoff..). Und zu guter Letzt ein handflächengroßes Bündel mit Gold, das sie an der Hüfte trägt.

Aussehen: Samira hat glühendes, kupferrotes Haar welches vor ihrem hitzigem Temperament warnt. Diese reichen ihr bis über die Schultern. Hin und wieder hat sie einige Zöpfe eingeflochten aber meistens trägt sie ihr welliges Haar offen; was nicht immer von Vorteil ist in der offenen Natur. Sie hat tiefe, grüne Augen. Es sind diese Art Augen die alles sehen und durchschauen egal ob Lüge oder Zweifel.
Trotz der Tatsache dass sie die meiste Zeit des Tages im Wald verbringt, hat sie eine recht blasse Haut. Mit ihren 160cm ist Sam recht klein und zierlich aber durch das Leben im Wald keineswegs schwach oder hilflos.
Sie kleidet sich in eine Art Mantel, der allerdings nicht langer als ein Hemd ist, aber eine Kapuze hat. Ein paar Handschuhe an den Händen und lange Lederstiefel - im Wald aber oft Barfuß - trägt sie an den Füßen. Oft läuft sie auch sehr "körperbewusst" herum.

Besondere Fähigkeit: Sam kann in die (Alp)Träume von anderen Wesen eindringen und so deren Ausgang beeinflussen. Sollte die Person aber sterben solange sie in dem Traum ist, so stirbt auch Sam.

Charakter: Sam's Charakterzüge bestehen aus, Güte und Freude, einer großen Menge ungebündeltem Temperament, ebenso wie einem ausgeprägtem Sinn für Gleichgewicht und manchmal etwas zu viel Stolz. Sie ist im Gegensatz zu ihren Artgenossen, den Menschen zu denen sie immerhin zur Hälfte ihres Geschlechts angehört, sehr einfach gestrickt und gibt sich mit dem zufrieden was die Natur ihr bietet. So ist sie eine im wahrsten Sinne des Wortes vortreffliche Waldelfe auch wenn ihr auch an diesem Lebensweg nicht viel liegt. Sie möchte einfach nur Frei sein. Sie hasst Grenzen und sie hasst Gitterstäbe auch wenn sie nur zu ihrem eigenem Schutz sind. Sie hegt und pflegt ihre Umwelt, dabei wirkt sie fast isolierend, gleichzeitig ist sie aber auch sehr neugierig und probiert immer erst aus bevor sie entscheidet. Auch lässt sie sich bei einigen Sachen gern etwas Zeit, ist aber eher die Ungeduldige, und wehe jemand knickt vor ihren Augen einen gesunden Ast um oder geschweige denn er verletzt ihre Privatsphäre. Manchmal geht sie mit ihrem Dickkopf auch einfach durch die Wand aber sie gibt niemals auf, wenn sie sich erst einmal etwas vorgenommen hat.

Vorgeschichte: Samira wurde in Seda geboren. Einer kleinen, friedlichen und sorglosen Stadt. Als der Krieg das Land durchzog, lies ihr Vater sein Leben, bei der Verteidigung seiner Liebsten. Nach dem Tod ihre Vaters, wurde Sam's Mutter sehr gläubig. Sie betete fieberhaft einen Gott an. Einen falschen Gott. Es war ein uralter Dämon der die Herzen der Lebenden durch ihre Trauer, Ängste und Zweifel verwirrte und sie dazu brachte ihn anzubeten und ihn so zu nähren. Von Tag zu Tag wurde ihre Mutter immer vernarrter in diesen falschen "Glauben".
Eines Tages hörte Sam wie einige Jungs nuschelten, ihre Mutter begehe Gotteslästerung. Sie stellte die Unruhestifter zur Rede doch diese sahen sich in der Überzahl und provozierten und schubsten sie. Noch ehe die Hand des Jungen, Sam berührte, stieß sie ihn zur Seite. Der Junge stolperte und fiel unglücklich über eine Brüstung von einer Brücke ins Wasser. Zwar blieb er unverletzt aber diese Aktion sollte Folgen für Sam nach sich ziehen.
Ihre eigene Mutter sperrte sie im Keller ihres Hauses ein. - Nur zu ihrer eigenen Sicherheit. Sam war ihr deswegen nicht böse aber sie würde diese Tage nie wieder vergessen.
Es verging eine Weile und der fanatische Glaube wurde immer offensichtlicher. Sam warnte ihre Mutter - mehrmals, aber es brachte nichts. Es war schon zu spät, sie war völlig von der Macht des Bösen kontaminiert. Bald verstarb auch sie. Und nun war Sam allein auf der Welt.
Doch dabei wollte sie es nicht belassen. Sie stellte Nachforschungen an. Sie versuchte herauszufinden wer oder was die Ursache für so viel Leid in ihrem Leben war. Schnell fand sie Spuren die den vermeintlichen "Gott" enthüllten. Es war ein Dämon, ein Nachtmar. Er verdarb die Träume seiner Opfer und brachte sie dazu ihn anzubeten - indem er ihnen Angst einflößte. Es war ein feiger und widerlicher Teufelskreis.
Sam wollte ihre Vergeltung, sie wollte Rache. Und es gab eine offensichtliche Möglichkeit. Sie musste lernen in Träume einzudringen.
Sie machte sich auf in die Magierstadt Zanvil. Sie hoffte dort jemanden zu finden der ihr helfen konnte diese besondere Fähigkeit zu meistern, und sie sollte nicht enttäuscht werden. Sie lernte schnell wie sie in das Unterbewusstsein von anderen eindringen konnte. Ihr "Lehrer" war begeistert von ihrem Verständnis für Magie, er hätte ihr zu gern noch so vieles mehr beigebracht aber Sam lehnte das Angebot ab.
Nun, da sie einen Weg gefunden hatte ihrem Feind entgegenzutreten, suchte sie nach seiner Zuflucht. Er könnte überall sein. Ein jeder könnte eines seiner Opfer sein und es war nur eine rhetorische Frage wie viele Wesen ihm bereits verfallen waren. Sam suchte nicht mehr nach ihrer eigenen Rache, sich suchte nach Gerechtigkeit.

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Der Name ist aus dem Lateinischen abgeleitet und heißt so viel wie:
Sil(va) - Wald
Filia - Tochter
=> Waldtochter oder auch Tochter des Waldes
Seda bedeutet im Lateinischen soviel wie; still oder ruhig - (sedare)
Er lässt sich auch in "Stimme des Waldes" übersetzen, allerdings konnte Google mir noch nicht sagen aus welcher Sprache.
Zuletzt geändert von millihase am 24 Okt 2009, 16:39, insgesamt 1-mal geändert. Wortzählung: 1946

Re: Die dunkle Zeit

#2
Vorname: Mariah Jade
Name: Assakura
Alter: 17 Jahre.
Wesen: Pantherdämon/ Unter dem Zeichen des Schattengottes geboren/ Schattenkriegerin;
Gesinnung: neutral; gleichgültig und kalt
Klasse: Schattenkrieger (*Definition wird am Ende des Steckbriefes gepostet)
Herkunft: She' ol (*)

Familie:
Thor Assakura (Vater)
Rayne Saphire Assakura( Mutter)
Sebastian Assakura (älterer Bruder; 20 Jahre)
Rose Amethyst Assakura (ältere Halbschwester; 18 Jahre)
Melody Robin Assakura (Zwillingsschwester; 17 Jahre)
Memonia Amber Assakura (jüngere Schwester; 9 Jahre)

Sonstiges:
Waffen: Kämpft hauptsächlich mit Klingenwaffen, die sie bis zu einem gewissen Energiepegel selbst beschwören kann.
Inventar: Ihre Kleidung die sie an ihrem Körper trägt, ein Kurzschwert das meist nicht gebraucht wird und um den rechten Fuß ein Fußkettchen aus Silber bestehend, mit dem Anhänger eines zierlichen Kleeblattes.
Aussehen: Mariah ist durch das Training das sie genoss stark geworden. Alleine an ihrer Körperhaltung könnte man ihen Charakter ergründen, wenn der schöne Körper nicht immer vom eigentlichen ablenken würde. Ihre Haare sind glatt. Wirklich glatt, ohne eine einzige Locke, und so schwarz wie die Nacht. Sie schimmern wie flüssige Seide, die über ihre zierlichen Schultern hinabfallen. Bis hin zu den Fußknöcheln. Sie ließ sich die Haare nie schneiden, ausser die Stirnfransen die ihr jetzt bis knapp unter ihr keckes Kinn reichen. Von Acceccoires hält sie nicht viel, weswegen das einzige Schmuckstück das sie trägt, auch das silberne Fußkettchen an ihrem rechten Knöchel ist. Alles in allem ist ihr sehr femininer Körper sehr leicht bekleidet. Ein einfaches Neckholder- Oberteil das wirklich nur die Brust bekleidet, also sozusagen ein Langer Stofffetzen der um ihren Hals zusammengebunden ist. Und eine einfache Lederhose, die an ihren Enden schon sehr ausgefranst ist. Sie trägt keine Schuhe, solange die Temperaturen nicht dementsprechend sinken.
Durch die Tatsache das sie sich sehr katzenhaft benehmen kann, wird nur noch deutlicher warum ihr Gesicht auch dementsprechend elegante, ebenmäsige Züge hat. Abgesehen von den deutlich schärferen Zähnen und den hohen Wangenknochen. Ihre großen, mandelförmigen Augen mit den Katzenpupillen, sind leicht schräg gestellt, blicken aus den Tiefen eines silbernen Sees in das Gesicht ihrer Artgenossen. Doch gerät sie in Rage erwacht ihre animalische Seite. Das Raubtier das tief in ihrem Herzen schlummert, und nur an die Oberfläche kommt wenn sie kämpft um ihr Kraft zu verleihen.
Dann färben sich die grauen Augen um in ein tiefes Bernstein so wie das eines Panthers, das die Kraft die von ihr Ausgeht nur zu gut zur Geltung bringt. Manche Gegner überlegen es sich zweimal ob sie gegen sie kämpfen wollen, wenn sie in die Augen eines wütenden Raubtieres sehen können.
Ein Detail das man eher selten zu sehen bekommt, ist das Tatto einer Rose mit Dornen, das sich ihre Wirbelsäule entlang bis hinauf ins Genickt schlängelt.

Besondere Fähigkeit(en): Lautloses schleichen, hat keine Probleme mit dem Sehen nachts, sehr wendig und flink;
Auffällig ist auch die Veränderung ihrer Aura im Kampf.
Im Kampf, wenn ihre Kraft gebraucht wird, verfärben sich ihre grauen Augen um in grelles Bernstein. Die Augenfarbe ihres inneren Tieres, dem schwarzen Panther.
Es kann vorkommen das ihre Aura die Form des schwarzen Panthers annimmt und sich mit ihr synchron bewegt. Nur in ihrer Tierform.
Schlussendlich kann sie selbst zu einem Panther werden, allerdings dann ohne Waffen. Krallen, Zähne und die Kraft einer Raubkatze der Größe eines ausgewachsenen Pferdes- das ist Mariahrs "Dämonenform".
Charakter: (Wird von Milan erzählt! XD) "Mariah? Hm... ein Kapitel für sich. Seit dem Tag an dem wir uns kennen gelernt haben hat sich nicht viel verändert. Sie ist wie ein misshandeltes Tier, das bis in die Tiefen seines Herzens nur Hass empfindet. Ausser den Menschen gegenüber die einen Platz in eben diesem verstümmeltem Herz gefunden haben. Und das sind nicht viele. Wenn man nun jemand ist dessen Aura ihr erdrückend scheint, brauch tman sich nicht zu wundern wenn sie jene Person mit abweisender Kälte behandelt. Bei ihrer Familie, besonders bei ihrer Zwillingsschwester, scheint jedoch das Eis zu brechen das von ihr Besitz ergriffen hat. Und man wird erkennen das sie, obwohl sie es abstreitet, immernoch Gefühle in sich trägt. Doch die muss man sich erst verdienen...~".
Vorgeschichte: (Von Mariah erzählt ^^)
"Vorgeschichte? Hm. Ich weis da nicht wirklich viel zu erzählen. Ich komme aus der She' ol. Die Bewohner der Menschenwelt nennen diese Welt auch Hölle. Dabei ist es lediglich eine Art... magische Welt? Eine andere Dimension, in der der Krieg von damals immernoch seine Spuren zieht. Wir aus der She' ol nennen die Menschenwelt Malkut. Dort befinde ich mich auch, im Auftrag jene aus der She' ol zu töten die auf die Seite der von uns sogenannten "Seelenlosen Dämonen" gewandert sind. Denn ich bin die Tochter der Regentenfamilie. Und es sind unsere Leute die drohen unser Land zu verraten.".

Schattenkrieger:

Schattenkrieger stammen ursprünglich von den Assassinen ab, sind im Grunde genommen auch nichts anderes als solche.
Der gravierende Unterschied zwischen Schattenkriegern und Assassinen besteht allerdings darin, das Schattenkrieger ihre eigenen Waffen sind.
Sie sind vom Gott des Schattens –Nigredo - „Gesegnete“, die ihre Kraft aus ihrer Seele schöpfen.
D.h. sie nutzen die dunkle Seite ihrer Seele die ein jeder Mensch besitzt, aber nicht ein jeder zu benutzen weiß.
Bei manchen ist sie stärker, bei anderen schwächer, man kann sie allerdings ‚trainieren’.

Ein Schattenkrieger scheint so wie ein Assassin meist unbewaffnet, ist er seinem Äußeren nach auch.
Allerdings wird ein jeder von ihnen bis auf die Zähne bewaffnet sein, wenn er Gefahr wahrnimmt.
Woher also nimmt ein solcher Krieger aus dem Nichts seine Waffen?
Sie materialisieren sie, dabei hilft ihnen der Schatten ihrer Seele, auch bekannt unter dem Begriff „Sinister“.
Die ihnen zur Verfügung stehende, dunkle Energie, wird also dazu verwendet Waffen aus dem Nichts zu materialisieren.
Schattenkrieger können zwischen Nahkampfwaffen (Schwerter) und Fernkampfwaffen (Pfeil und Bogen) wählen, erhalten dann die jeweils dafür vorgesehene Ausbildung.
Und doch ist es mit dem Sinister bei allen das gleiche- es ist nicht unbegrenzt vorhanden.
Man kann sich das Kraftvolumen eines jeden Schattenkriegers etwa so vorstellen:

Man nimmt eine Tabelle, füllt sie mit Sinister voll und ganz auf und man hat einen vollkommen aufgeladenen Schattenkrieger.
Das heißt er hat 100 % schwarze Energie.
Mit jedem Mal beschwören einer Waffe geht ein gewisser Prozentanteil verloren, was allerdings von der Größe der Waffe abhängt.
Eine Waffe der Größe eines Dolches oder eines Kurzschwertes zieht z.B.: nur 5-15% Sinister ab.
Waffen von der Größe eines Langschwertes oder einer Axt brauchen widerrum 20-30 % Sinister.
Verliert ein Schattenkrieger seine Waffe aus den Händen wird sie sich nur wenige Sekunden später auflösen, das heißt das er das gebrauchte Sinister nicht mehr zurück bekommt. Geht der Krieger erfolgreich aus einem Kampf hervor, was heißt er kann seine Waffe wieder dematerialisieren, bekommt er einen gewissen Prozentanteil wieder zurück, meistens die Hälfte des gebrauchten Sinisters oder weniger.
Die Stärke einer Klinge die materialisiert wird, hängt immer von der Erfahrung und der Stärke des Kriegers ab.

Vorname: Milan Arian
Name: Astrabiades
Alter: 20 Jahre
Wesen: Incubus
Gesinnung: neutral in allen Punkten
Klasse: Ardoen (*)
Herkunft: She' ol
Familie: //

Sonstiges:
Waffen: Eine Sense die bis über seinen Kopf hinausragt (also ca. 2 Meter o. mehr);
Inventar: Er ist die "Bank"; stehts wird er von Mariah dazu verdonnert auf den Geldbeutel aufzupassen, den er demnach auch bei sich trägt;
Aussehen: Auf den ersten Blick hin könnte man meinen das er ein aufsässiger Rebell ist dem sämtliche Regeln an seinem Allerwertesten vorbeilaufen. Na gut, es ist auch so. Dazu muss man nicht seinen Charakter kennen, es reicht wenn man ihm in das Gesicht sieht das dem eines wunderschönen Teufels ähnelt. Seine Augen scheinen die Farben zu wechseln; manchmal erblickt man in ihnen ein grelles Grün das exotisch und zugleich auch wie eine Warnung wirkt. Und dann ist da wieder ein sinnliches Blau das ihn, trotz seiner stattlichen größe und den verwegenen Gesichtszügen sanft wirken lässt. Wodurch die schwarzen, längeren Haare das Bild des Incubus vervollständigen. Stehts zerwuschelt, lassen sich keinen Versuchen unterwerfen sie zu glätten.
Besondere Fähigkeit(en): Hat eine betörende Wirkung auf seine weiblichen Gesprächspartnerinnen, auch wenn dies stehts unbewusst geschieht.

Ardoen:

Ein Ardoen ist eine Person, der von ihrer Kindheit auf verboten wird die Gefühle mit in den Kampf zu nehmen. Denn sie kämpfen mit ihrer Seele- und je labiler diese ist, umso schwächer ist auch der Ardoen.
Denn die Seele erscheint in Form eines großen Schutztieres, das durch Ketten, die so dick sind wie die Oberarme eines Mannes, an seinen Meister gebunden ist.
In Milans Fall ist es ein schlangenartiger Drache, mit großen Flügeln die ihn in der Bewegung allerdings nicht einschränken. Der Drache hört auf den Namen Faiel, begleitet Milan wenn er nicht kämpft als kleiner Miniaturdrache.
Ardoen und Schutztier kämpfen gemeinsam, wobei das Schutztier zugleich sowas wie ein Schutzschild ist. Doch je mehr schaden das Schutztier nimmt, umso mehr Schaden nimmt auch die Seele des Ardoens- ein langsamer Zerfall also.
Deswegen werden ihnen Gefühle von Beginn ihres Lebens auf als verboten erklärt.

Charakter: (Von Mariah erzählt ^^) "Milan? Ein ganz niedlicher Idiot. Ziemlich untypisch eigentlich für seine Klasse- Ardoen. Ich habe bisher wenige getroffen, aber von allen war Milan bisher einer der wenigen die von Anfang an mit makabren Humor auf mich zugegangen sind. Er hat ein ziemlich starkes Charisma, mal abgesehen von seiner großen Klappe. Im Kampf schaltet er allerdings vollends ab- man sollte aufpassen was man in seiner Gegenwart sagt. Sonst wird man schnell zu einer Art Zielscheibe- und er sucht sich stets jemandem mit dem er sich messen kann um ihn zu besiegen. Und seinen Platz einzunehmen.".
Vorgeschichte: (Von Milan selbst erzählt) "Hm... meine Ausbildung begann ab meinem ersten Atemzug. Familie hatte ich nie, für mich war der Clan bei dem ich aufwuchs eine Art Ersatz. Naja, mit 19 beendete ich die Ausbildung, bekam einen Namen und zog los. Damals war ich noch in der She' ol, allerdings befehligte man mich in die Hauptstadt der Regentenfamilie. In das Land der Suir. Nur wenig später war ich an der Malkut mit dem Auftrag abtrünnige Dämonen zu vernichten. An meiner Seite die Regententochter und mein steter Begleiter Faiel. Na wunderbar.".
Zuletzt geändert von Melana am 27 Okt 2009, 23:17, insgesamt 4-mal geändert. Wortzählung: 1772

Re: Die dunkle Zeit

#3
Vorname: Yuki
Name: Chan
Alter: 13
Wesen: Dämon
Gesinnung: Gut
Klasse: Spion
Herkunft: unbekannt
Familie: 2 Brüder, einer starb bereits bei den Kämpfen, der andere ist 'böse'
Sonstiges: Yuki ist Japanisch und bedeutet Schnee. Nicht nur Yukis Haut ist weiß, sie spürt auch keine Kälte
Waffen: Kampfstab mit ausfahrbaren Klingen
Inventar: -
Aussehen: http://images.foren.de/avatare/1604176.pic sieht eher wie eine Mischung aus Mensch und Elfe aus, doch die festgewachsenen Eisenimplantate und Schienen sprechen für sich, außerdem hat sie spitze Zähne und wenn sie wütend ist erscheinen schwarze Wutlinien (wie wir sie von den Albae kannen)
Besondere Fähigkeit(en): lautloses Bewegen, im Dunklen sehen, angeborener Schutz gegen Magie
Charakter: Ist sich für nichts zu schade und hielf den 'Guten' wo sie kann. Zeigt ihre Gefühle und Ängste nie offen. Wenn es drauf ankommt kann sie brutal und rücksichtslos sein, sonst versucht sie für alle die beste Lösung zu feindn, auch wenn sie ein bisschen egoistisch ist.
Vorgeschichte: Yuki stmmt von irgendwo Richtung Japan, so genau kann man das nicht sagen. Als junger Dämon wudre ihr kämpferisches Potenzial entdeckt und ein paar alte Dämonen nahmen sie mit um sie auszubilden. Doch die Brutalität machte ihr zu schaffen, auch wenn sie selbst nicht besser war. Sie wechselte heimlich zu den Guten und ist seit dem ein Spion, der zwar unter seinesgleichen lebt und sich auch wie diese benimmt, aber ganz andere Ziele für sich selbst hat.
Zuletzt geändert von Lee am 16 Okt 2009, 21:36, insgesamt 1-mal geändert. Wortzählung: 257

Re: Die dunkle Zeit

#4
Vorname: Zed
Name: Särtyr (Nur wenige kennen seinen Nachnamen)
Alter: 30
Wesen: Halbdämon, halbmensch
Gesinnung: Neutral
Klasse: Freiberufler, er nimmt jeden Auftrag an solange die Bezahlung stimmt
Herkunft: Unbekannt
Familie: Vater wie Mutter sind tot, er hat noch einen Bruder den er auf den Tot hasst.
Sonstiges:
Waffen: Meistens benutz er seine Hände, da er ziemlich gut in der Kunst des waffenlosen Kampfes ist. Sollte es mal hart auf hart kommen, benutzt er das Schwert auf seinen Rücken. Die Klinge ist viel breiter als normale und ziemlich lang, ebenfalls hat er mehrere kleine Wurfmesser.
Inventar: -
Aussehen:
Als Mensch:
Zed ist ungefähr 1.95 groß und ist ziemlich durch trainiert, er hat mittellanges silbernes Haar was ihm gerade mal bis unter die Augen fällt. Er trägt einen schwarzen Mantel, wo der linke Ärmel fehlt. Darunter trägt er meistens nichts, dazu eine schwarze Stoffhose und Stiefel. Über seine komplette Brust ist eine rießige Narbe, von links Oben nach rechts Unten, die aussieht wie von einen Schwert geschlagen, was dabei seine Rippen mit durchtrennte. Er hat strahlen blaue Augen, sein Gesicht ist ansehnlich.
Als Halbdämon:
Wenn Zed in einen harten Kampf verwickelt ist, kann er seine Gestalt in einen Halbdämon verwandeln. Das geht Stufenweise, so das er nicht immer seine ganze Kraft benutzen muss. Das weiße in seinen Augen wird schwarz und das Blaue wird blutrot, sein Haar färbt sich schwarz und wird länger, bis es ihn bis zur mitte der Brust reicht. Seine Haut an den Händen wird braun bis schwarz und seine Finger verwandeln sich in Klauen, bei der höhsten Stufe wachsen ihm 2 Dämonen artige Flügel aus dem Rücken.
Besondere Fähigkeit: Kann die Kräfte seiner dämonischen Seite benutzen, schnellere Wunden Schließung und körperliche Stärke. Allgemein wird er schneller und seine Sinne viel Stärker, auch seine Reflexe werden übermenschlich.
Charakter:
Gelaßen, oft lustlos, die Ruhe in Person, wenn man ihn zu sehr reizt neigt er zu starker Brutalität. Tut fast alles solange die Summe dafür stimmt, ob Morden oder einfach nur Händler auf der Reise beschützen. Er hat eine angenehme friedliche Seite ab sich, wirkt aber meisten verschloßen und zurückgezogen.
Vorgeschichte:
Zed seine Eltern wollten sich absetzten und eine gemeinsame Zukunft genießen, doch das wurde nicht erlaubt. Als sie flohen folgten ihnen die Dämonen und töteten sein Vater, Zed selbst war damals erst 16 gewesen. Seine menschliche Mutter belegten sie mit einen Fluch, der ihr komplettes Gehirn zerstörte. Sie wurde geistlich behindert und erkannte nicht einmal ihn wieder. Sein Bruder ging mit den Dämonen mit und ist schließlich auf ihrer Seite, momentan hat er den Auftrag Zed zu töten. Zed tötete seine Mutter aus Mitleid als er 18 Jahre alt wurde, dann zog er hinaus und machte sich einen Namen. In allen Landen ist bekannt, das er für die richtige Summe alles macht und das auch immer zur vollsten Zufriedenheit. Zed hatte schnell gelernt wie man Geschäfte machte und lebte so bis jetzt, momentan nimmt er jeden Job an. Da er knapp bei Kasse ist und das Geld zum überleben brauchte.
Wortzählung: 543

Re: Die dunkle Zeit

#6
Vorname: Miadra
Name: Milenko
Alter: 25
Wesen: Nordischer Eiswolf
Gesinnung: Mischung aus Böse und Neutral
Klasse: Dämon mit magischer veranlagung
Herkunft: Stammt aus dem Dorf Usku im nördlichen Gebirge
Familie: Hat ihre Familie verlassen um wie jeder junge Mensch in ihrem stamm die Prüfung abzulegen.
Ihre schwester hat die Prüfung bestanden und einen eiswolf getötet. Ihre eltern leben beide noch in dem dorf, wo ihr Vater eine schmiede besitzt.

Sonstiges: Der Stamm des eisvolkes lebt seit Generationen schon in dem Gebirge. Jeder Junge Mensch egal ob Mann oder Frau muss im alter von 20 Jahren losziehen und einen eiswolf entweder töten, zähmen oder seltener sich mit ihm verbinden, das heißt der Mensch wird zu dem wolf und bleibt von nun an in dessen Gestalt. Das was keiner des Stammes weis, ist das sie wenn sie einen eiswolf töten ihre eigenen stammesmitglieder umbringen. allerdings sind alle im eisvolk Magier, durch ihre abgeschiedenheit hat sich ihre Magie in ein eganz andere richtung entwickelt. Speziell bei den eiswölfen wirkt sie in ihrem erscheinen udn ihrer Kraft. Der BIss eines eiswolfes ist Tödlich da die Magie ein Gift produziert. auch beherschen sie das Blaue Feuer, welches alles verbrennt was sie wollen, nur sie nicht.
Waffen: Ihre Klauen und Zähne

Aussehen: http://data.ndr.de/epg2/images/311048285172_d.jpg allerdings habe ich eisblaue augen und die Größe eines kleinen Pferdes. Und ich bin der Rechte der Beiden!

Besondere Fähigkeit(en): GIftbiss, der die Opfer qualvoll sterben lässt. Blaues Feuer, verbrennt das was sie will. Hauch des Todes, lässt alles in der umgebung zu eis erstarren. Polarsturm, sie kann sehr sehr schnell rennen
und ein paar mehr

Charakter: sie hat nach 5 Jahren als eiswolf fast alle Menschlichen Gefühle verloren, denkt aber anders wie ihre wilden verwanten sie ist bei weitem schlauer als viele Menschen. Sie lässt keinen Männlichen wolf an sich heran, ansonsten scheut sie nicht vor anderen zurück.

Vorgeschichte: Ab der verwandlung:

Miadra hatte es sich anders vorgstellt, warum musste ausgerechnet sie ein wolf werden, die Wölfin hatte si enicht angegriffen, nichts, und dann plötzlich dieser schneesturm udn als sie erwachte war sie das. Bald hatte sie sich aber damit abgefunden, und lehrnte die Natur kennen durch ihren Instinkt. Nach zwei Jahren als wolf wurde sie herausgefordert von einem Jungen Mann, doch ein Biss und er erlag seinen Verlezungen. Doch etwas war anders gewesen, ein dunkler schatten war auf dem Mann gelegen, und dieser hatte Miadra verändert.
Bisher hat die das Gebirge noch nie verlassen, hier ist ihre Heimat udn ihr zuhause, die welt hatte sie bishe rnicht interessiert, aber gewiss wusste sie über die Kriege bescheid. Die Magie war stark in ihr, und sie hatte sich gut darin geübt, war sie doch eigentlich ihre einzige waffe gegen körperlich überlegene gegner.
Wortzählung: 484
Nur die Toten haben das ende des Krieges gesehen ........... Das Leben ist Entscheidung, der Tod ist entschieden!

Re: Die dunkle Zeit

#8
OUT

Hat ja gedauert öö".

IN

Es war finster. Stockdunkel um genau zu sein. Sie wusste nicht wie oft sie ihren Begleiter schon fluchen hörte als ein Ast ihm ins Gesicht knallte, woraufhin sein Begleiter und die junge Dämonin herzhaft lachen konnten.
Manchmal tat Milan das ganze mit Absicht, so glaubte Mariah es zumindest. Er wollte die momentan herrschende Stimmung anheben die sich wie schwere Schneeflocken auf ihnen allen niederlegte.
Aber es war nicht Winter. Es war irgendwas dazwischen, die Jahreszeiten der Menschen eben. Und... sie befanden sich in einem Wald.
Das sie nicht alleine waren, konnten sie spüren. Es waren verschiedenste Präsenzen, von starken bis hin zu schwachen Auren. Gut bis böse, oder neutral.
Präsenzen die Mariah die Nackenhaare zu Berge stehen ließen. Auch Faiel, der kleine schwarze Drache der auf ihrer Schulter hockte, schlug immer wieder nervös mit seinen Flügeln, stieß kalte Luft gegen den blassen Hals der jungen Frau.
Sie spürte das nicht, es war ein zu schwaches Signal das ihre Haut nicht mehr an das Gehirn weiterleitete. Umso mehr spürte sie dafür die Unruhe der Lebewesen hier im Wald.
"Wie lange noch, bis wir in Niemir sind?", fragte sie leise, hielt dabei inne.
Mit einem dumpfen Aufprall gegen ihren Rücken kam auch Milan zu stehen. Wieder fluchte er, und zwar so das Faiel eine kleine Flamme durch die Nüstern ausstieß. Sollte wohl so viel heisen wie "Halt die Klappe!" .
Weiteres Grummeln folgte, ehe eine raue Stimme knapp neben Mariahs Ohr ertönte.
"Faiel, mach mal Licht.".
Stille.
"Faiel...?".
Mariah seufzte auf, fasste an ihre Schulter und ergriff den Schlangenartigen Körper. Eigentlich hatte sie Faiel an Milan weitergeben wollen... statdessen schrie der Inkubus nur auf, fuchtelte wild mit den Händen herum. Drachenzähne waren nunmal scharf...
"Verdammt nochmal!!".
Eine Kanonade von Flüchen folgte.
"Faiel, komm her~". grinste die junge Dämonin, und wieder landete ein Federgewicht auf ihrer Schulter. Zugleich schoss eine spitze Flamme an ihr vorbei, gerade so das es Milans Nase nicht verbrannte.
Es knisterte, eine Karte wurde ausgebreitet, über die sich die beiden Dämonen nun beugten.
"Niemir...", nuschelte Milan, glitt mit dem Finger das Papier entlang. Es war ein kleiner, rot markierter Weg. Die Route die der Dämon gegangen war, den sie jagten. Schon seit langem.
Aber er entwischte einfach immer wieder...
"Wir befinden uns etwa hier.", deutete der junge Mann, und die Augen Mariahs folgten seinen Bewegungen. Sie verengte die Katzenaugen zu schlitzen, knurrte.
"Was ist? Etwa schon müde?".
Heftig schüttelte sie den Kopf.
Auch Faiel hatte die Flügel vom Körper gespannt, eine aggressive Haltung.
Der Drache witterte etwas. Auch Mariah, deren Sinne in dieser Nacht noch schärfer waren als sonst. Wegen nahender Gefahr, die sie schon seit sie den Wald betreten hatten spürte.
In der Ferne hörte man das Geäst knacksen...
Wortzählung: 485

Re: Die dunkle Zeit

#9
"Yuki?", flüsterte ihr Bruder neben ihr ohne sie anzusehen. "HE? Spürst du das auch?"
"Mhm", kam die wenig begeisterte Antwort.
"Man Yukiko!..."
"Ich bin nicht taub", zischte sie zurück und warf ihrem Bruder einen vernichtenden Blick zu. Wie sie ihn doch hasste... Er war so ziemlich genau das Gegenteil von ihr, nur das es him, im Gegensatz zu hr, nicht auffiel. Sie waren im Auftrag das 'bösen' unterwegs, auch wenn Yuki grundsätzlich alles wichtige an die 'guten' weitergab. Sie befanden sich in Hayette und beobachteten die Bewohner der Stadt. Sie spürten einige beängstigend starke Auren, aber als Zwillinge konnten sie das wieder ausgleichen.
Wortzählung: 110

Re: Die dunkle Zeit

#10
- Irgendwo in einem Wald süd-westlich von Aurea -

Es fing an dunkel zu werden. Nicht genug das es in diesem gottverlassenem Wald ohnehin schon düster war, aber der Tag wich allmählich der Nacht. Sam verteilte mehrere Pfeile im Boden um sie herum. Dann sprach sie einen Zauber. Er sollte eine dunkle Aura um die Pfeile legen. So würde Gesindel - von welchem es hier genug gab - ihr nicht zu nahe kommen. Und falls doch, würde sie es dadurch schnell merken..
Nachdem der Zauber gesprochen war stöhnte die Waldläuferin leise und verloren auf. Es war nun die zweite Woche die sie hier zubrachte und keine Spur von der Ursache die den Wald im Würgegriff hielt.
~Ich sollte schlafen..~ dachte sie sich.
Am nächsten Tag würde sie wieder klarer denken können.
Sie lehnte sich an einen Baumstamm und fing bald darauf an einzunicken.
Wortzählung: 151

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