Re: Das Internat

#441
Kim ließ sich neben Selli ins Gras plumsen und seufzte leise. Sie hatte das Gefühl den Jungen schon ewig zu kennen.
"Doch, der Direktor persönlich hat nach dir gefragt... aber er wird dich höchstens fragen ob es dir besser geht", erklärte Kim. "Ich hab ihm gesagt es geht dir nicht gut..." Das Mädchen fühlte sich zunehmend unwohler, woran genau es lag, konnte sie nicht sagen. Irgendetwas schien sie zu beobachte und sie bekam eine Gänsehaut. Kalte Hände schienen nach ihr zu greifen und ihr Herz zu zerdrücken. Ihr Handgelenk begann zu pochen und sie spürte einen seltsamen Druck auf dem Brustkorb, der sie fast nicht mehr atmen ließ. "Wie war es... da draußen?"
Wortzählung: 124

Re: Das Internat

#442
Selli schaute erschrocken auf, beruhigte sich aber schnell wieder. "Danke...das du mir geholfen hast, ich schätze das ich jetzt in deiner Schuld stehe." Er schaute Kim mit einem netten lächeln an, dann ließ er seinen Blick über das Wasser vor ihnen schweifen. Hier im hohen Gras fühlte er sich eigentlich wohl. Noch spürte Selli nichts von einer Gefahr und seine Instinkte waren gut. "Nun wenn ich ehrlich bin Kim, meine wilde Seite in mir ist ziemlich stark, so war es ein reines Gefühl der Freiheit, auch die Jagt war toll. Der Hirsch war mal eine sehr gute Abwechslung, und ich habe den Tag am Strand in der sonne verbracht. Trotzdem sollte ich das nicht zu oft machen, lieber am Wochenende da fällt es nicht so auf wenn ich mal weg bin." Selli schaute etwas nachdenklich dann blickte er zu Kim, etwas schien sie zu bedrücken.
Wortzählung: 153
Nur die Toten haben das ende des Krieges gesehen ........... Das Leben ist Entscheidung, der Tod ist entschieden!

Re: Das Internat

#443
Drone wurde direkt nach dem Unterricht zum Direktor gerufen, natürlich wurde ihm das nicht ersparrt. Er war mehrere Tage von Schuluntericht fern geblieben und das unerlaubt. Sein Lehrer begleitete ihn sogar persönlich zum Direktor.
Haben die Angst das ich abhaue oder zu dumm bin den Weg zu finden. dachte er grimmig und wartete geduldig vor der Tür als sein Lehrer klopfte und in das Büro trat, nach einigen Minuten kam er wieder heraus und schinkte ihn hinein.
Drone hatte schon viel mist gebaut auf dieser Schule doch zur Schulleitung musste er noch nie, aus diesem Grund beobachtete er neugierig den Raum den er betrat. Dieser war Achteckig und in der Mitte stand ein großer robuster Eichentisch, dahinter war ein throniger Stuhl und darauf saß zu seiner Überraschung eine Frau. Ihr alter konnte Drone nicht schätzen, doch ihre Augen die hinter einer Brille lagen wahren Scharf und wachsam.
"Setzen sie sich." er hätte viel erwartet aber nicht das, ihre Stimme war sanft. Drone hatte erwartet das sie ihn anschreien würde, ihn tadeln. Doch dies war nicht der Fall, ohne es zu regestrieren folgte er ihrem Wunsch.
"Dronisu Empuscar, sie haben mehrer Tage unerlaubt nicht am Unterricht teilgenommen. Wollen Sie sich dazu äußern?" noch immer war ihre Stimme sanft und Drone fühlte sich fast genötigt zu Antworten. "Familiäre Probleme." antworte er schließlich und versuchte den Redeschwall zu unterdrücken der langsam aber sicher in ihm aufstieg.
"Familiäre Probleme? Berichten Sie und zwar alles." wieder fühlte er sich schon fast gezwungen dazu, Drone wurde dies langsam unheimlich und doch bevor er etwas machen konnte fing er an zu reden.
Er erzählte ihr alles, von Anfang an. Auch die Aktion von der letzten Nacht, er versuchte sich selbst zu unterbrechen doch es war wie als hätte man ihn mit einen Fluch belegt. Als er endete wusste er nicht wie lange er gebraucht hatte, doch konnte er durch das Fenster die Schüler hören. Der Unterricht war schon lange vorbei.
"Wo befindet sich Mantes Mendelin?" fragte die Schulleiterin ihn, sie hatte seine Vortrag angehört ohne ihn einmal zu unterbrechen. "Ich weiß es nicht Frau Direktorin." antwortete der Vampir schließlich und plötzlich fühlte er sich als wäre etwas von ihm gefallen.
"Sie können gehen, ach und noch etwas, schicken sie Marseille Garbo zu mir." Drone der schon kurz vor der Tür war blieb stehen und drehte sich rum. "Ich kenne niemanden der so heißt." antworte er schließlich und zog eine Augenbraue hoch. "Oh sie werden ihn an seinem Geruch erkennen, er ist der Greif von gestern." antwortete sie und nickte ihm zu, das bedeuten sollte dass das Gespräch beendet sei. Ein Mann hielt ihm die Tür auf, als Drone ihn ansah erkannte er ihn. Er hatte immer gedacht er sei der Schulleiter, weder er hatte sich gewaltig geirrt oder es gab 2 Direktoren.
Er verließ das Gebäude und ging raus auf das Schulgelände, er versuchte den Geruch aufzunehmen. Doch war das unmöglich es waren einfach zu viele auf einmal. Drone schlenderte über die Wiesen, am See entlang und schaute sich um. Hier und da wurde er gegrüßt, er nickte nur abweisend und hielt die Augen offen.
Wortzählung: 553

Re: Das Internat

#444
"Nein, das war das mindeste was ich tun konnte nach dem was gestern war...", entgegnete Kim gedankenversunken. "Außerdem weiß ich nicht einmal, ob er mir geglaubt hat, oder ob du doch noch Ärger kriegst", fügte sie leise hinzu. Sie schloss die Augen, doch grelle Blitze schienen immer wieder durch ihr Gesichtsfeld zu zucken. Ihr war schwindlig und sie begann leicht zu zittern. Irgendwas oder irgendwer kam da auf sie zu und anscheinend war es niemand, den Kim mochte oder dem sie vertraute. Sie atmete tief druch um sich zu beruhigen und richtete etwas weiter auf. "Hat nicht jeder von uns eine wilde Seite?", fragte sie mehr rhetorisch und überlegte kurz. "Hast du jemanden getroffen, da drüben?"
Wortzählung: 119

Re: Das Internat

#445
Selli entging nicht das Kim leicht zitterte, und als sie sich auch noch wachsam umschaute war er sich sicher. Sie spürte bereits etwas was ihm als Gefahr vielleicht entging, oder er hatte damit bisher wenig Kontakt gehabt. "Nein ich habe niemanden getroffen." Sellie ließ seinen Blick kurz über das Gras schweifen. "Was ist los Kim? sollen wir von hier verschwinden?" Fragte Selli leise.
Wortzählung: 64
Nur die Toten haben das ende des Krieges gesehen ........... Das Leben ist Entscheidung, der Tod ist entschieden!

Re: Das Internat

#446
"Nein... nein ist schon gut", meinte sie nur und und versuchte sich zu entspannen. Es war erst eine Nacht nach Vollmond und das Gestirn übte immer noch eine unvergleichbare Faszination auf Kim aus. Sie legte sich zurück ins Gras und sah zum Mond auf. Sie beruhigte sie sich ein bisschen und versuchte den Grund für ihre Beunruhigung zu finden, ohen Erfolg. Sie wusste nichts mehr zu sagen, wusste nciht wo sie hinschauen, was sie tun sollte.
Wortzählung: 78

Re: Das Internat

#447
selli betrachtete Kim eine weile Nachdenklich. Vielleicht weil sie ein Werwolf ist und das Gestern doch noch in ihren Knochen steckt. sie muss diesen Vampir kennen. "Dann ist es gut, aber wenn etwa sist sollst du wissen das du mir vertrauen kannst, ich werde dir zuhören." Selli lehnte sich zurück und stützte sich mit den Händen ab. "der Mond spielt bei deiner Gestalt eine Rolle oder?" Selli dachte kurz über sich nach, bei ihm war seine Kraft und Verwandlung von nichts abhängig, außer seiner eigenen stärke.
Wortzählung: 93
Nur die Toten haben das ende des Krieges gesehen ........... Das Leben ist Entscheidung, der Tod ist entschieden!

Re: Das Internat

#448
Das Mädchen sah Selli von der Seite her an. Konnte sie ihm denn vertrauen? Einerseits kannte sie ihn kaum, trotzdem hatte er ihr gestern das Leben gerettet.
Kim überlegte kurz und beschloss dann, die Wahrheit zu sagen. "Nein, es hängt nicht vom Vollmond ab. Der Mond wirkt zwar eine starke Anziehungskraft auf mich aus je heller und runder er ist, aber ich kann mich unabhängig davon verwandeln. Ich bin nur ein... Halbling?", erklärte sie und lächelte.
Wortzählung: 81

Re: Das Internat

#449
"Nun wenn das so ist ist es doch gut ein Halbling zu sein oder nicht? Ich hatte erwartet das der Mond das bei dir beeinflussen könnte." In der Tat war es besser her über seine Kräfte zu sein und nicht von einem Instinkt getrieben zu werden. "weist du Kim bei mir ist das etwas anders, meine normale Gestalt ist die eines Greifes, also solcher wurde ich geboren. Die Menschengestalt ist eigentlich die in die ich mich verwandeln kann. "
Wortzählung: 80
Nur die Toten haben das ende des Krieges gesehen ........... Das Leben ist Entscheidung, der Tod ist entschieden!

Re: Das Internat

#450
Kim staunte bei dieser Aussage nichtt schlecht bei dieser Aussage. Ihre normale Gestalt war die eines Menschen, denn sowohl ihre Mutter war ein Mensch und ihr Vater war es einmal gewesen, bevor er gebissen worden war. Kim hatte sich schon immer gefragt, ob auch sie einen Menschen mit einem Biss in einen Werwolf verwandeln konnte, doch ausprobieren würde sie es nicht, denn dieses Schicksal hatte niemand verdient. Ihr Vater war immer zur Bestie geworden als er sich bei Vollmond verwandelt hatte. Zwar war es nur schlimm, solange er direkt im Mondlicht war, doch eine wolkige Vollmondnacht war einfach selten. "Was sind dann deine Eltern?", fragte sie ganz ungeniert, Slli würde es shcon sagen, wenn er nicht antworten wollte.
Wortzählung: 120

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste