Re: Das Amulett der Erlösung

#421
Arvian reichte es langsam mit der Hitze, und er wurde sich sicher das er nicht in den Vulkan gehen würde.
~Ayen wird sich noch umbringen wenn sie so weiter macht, sie ist manchmal etwas stur~
dachte er sich, und wusste das er sie daran hindern würde in den Krater zu gehen, sie war zu schwach um sich wirklich zu wehren. Notfalls würde er ihr einfach Felsen an die Füße hängen, aber noch wartete er ab.
Wortzählung: 80
Nur die Toten haben das ende des Krieges gesehen ........... Das Leben ist Entscheidung, der Tod ist entschieden!

Re: Das Amulett der Erlösung

#422
Ayen rang mit sich selbst. Ihre Beine wollten nciht mehr, aber ihr Kopf zwang sie, weiter zu gehen. Es ar ein Kampf den sie nur verlieren konnte. Entweder, weil sie vor Entkräftung zusammenbrechen würde, oder weil sie aufgab. Was die bessere Lösung war wusste sie noch nicht, aber sie spürte Arvians prüfenden Blick im Nacken. Der Erdmagier fühlte sich wohl für sie alle verantwortlich und würde sie - wie sie in den wenigen Tagen den Eindruck von ihm bekommen hatte - nicht in den Krater gehen lassen. DIe Wassermagierin seufzte als sie endlich oben war und sah in das Loch, dass sich hunderte Meter breit vor ihr ausbreitete.
Wortzählung: 114

Re: Das Amulett der Erlösung

#423
Arvian blieb neben Ayen stehen udn schaute hinunter, die Gase und die Hitze die aus dem Loch aufsteigen waren fast unerträglich. Wenn man genau hinschaute konnte man sogar eine rötlich-wogende Masse erkennen.
"Also ich werde hier oben bleiben das ist keine Umgebung für mich. Ich denke du wirst alleine gehen müssen Pyrotas."
Wortzählung: 57
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Re: Das Amulett der Erlösung

#424
Ayen intressiertesich nicht dafür, sie suchte den Kraterrand nach einem Weg in die Tiefe ab. Und tatsächlich konnte man über einen schmalen Felsvorsprung, der an der Innenseite des Vulkans, einer Wendeltreppe gleich nach unten verlief, inden Vulkan gehen. Der Wassermagierin schwindelte erneut und sie beschloss in Anbetracht des geringen Breite des Weges doch mit Arvian oben zu warten, auch wenn es ihr gegen den Strich ging. "Gut, ich werde auch Oben bleiben", verkündete sie schließlich zähneknirschend und setzte sich, die Füße im Krater baumlend, an den Vulkanrand.
Wortzählung: 93

Re: Das Amulett der Erlösung

#425
~Besser so~ Dachte sich Arvian und schloss seien Augen zu Schlitzen, was Ayen nicht sehen konnte da er hinter ihr stand. Er schloss seien Hand wieder in der schon ein kleiner Funken von Magie erschienen war.
"Gut nun liegt es an die Pyrotas den Kristall zu finden."
Arvian setzte sich auf einen Stein, dieser war auch richtig heiß udn langsam bekam er Durst. Nur Ciara schien es auch nicht besser zu gehen, zumindest war sie schon lange sehr schweigsam gewesen.
Wortzählung: 80
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Re: Das Amulett der Erlösung

#426
Pyrotas zog eine Augenbraue hoch und sah in den Abgrund herrunter, sein Blick war abschätzend und man konnte förmlich sehen wie er nachdachte. Seit sie die Spitze erreicht hatten, kam ihm dieses unterfangen immer schwachsinniger vor. "Ehrlich gesagt, verspüre ich keinen großen Drang darunter zu steigen!" sagte er jetzt ziemlich gereizt und sah die anderen zornig, in seinen Augen glitzerte es gefährlich. "Schaut nicht so blöd, euch passiert nichts wenn ihr eurem Element zu nahe seid. Du Erdmagier schiebst deine Steine einfach aus den Weg, du Wassermagierin kannst den Sauerstoff aus dem Wasserfiltern falls du zu ertrinken drohst. Du Luftmagierin kannste deine Luft bändigen, sobald ein Sturm aufkommt. Doch ich werde innerlich verbrennen sobald ich die Magie in mir nicht mehr halten kann, wieso sollt ich mein Leben für irgendwelche vollidioten opfern die mich so oder so tot sehen wollen. Die Nichtmagischen fürchten uns sowieso, also wieso sollte ich mein Leben für sie riskieren?" rief er aufgebracht, seine Fäuste fingen an zu brennen. Er hatte sein Limit erreicht, er konnte die Magie in sich nicht mehr kontrollieren. Sie strömte unkronlierbar aus ihm heraus, er konnte sie nicht mehr kanalisieren. "ICH HAB DARAUF KEINEN BOCK MEHR SPIELT EURES SPIEL DOCH ALLEIN!" schrie er und nun drohte sein ganzer Körper in Flammen aufzugehen, Schmerzen durchzuckten seinen Körper.
Wortzählung: 229

Re: Das Amulett der Erlösung

#427
Wusst ichs doch... dieser Feuermagier ist verrückt!, stellte Ayen fast zufrieden fest und durchbohrte Pyrotas mit ihren Blicken. Er schien wirklich Schmerzen zu haben und fast empfand Ayen dabei Genutuung. Dann besann sie sich aber eines Besseren und schenkte ihrem Ziel ihre Aufmerksamkeit. Wenn Pyrotas sie jetzt hängen ließ, wäre alles umsonst gewesen, sie hätte sich umsonst bis hierher geqäuelt, hätte umsonst die Quellen ihrer Magie am Meer verlassen.
"Verdammt nochmal jetzt stell dich nicht so an! Was glaubst du was schlimmer ist, genug von seinem Element zu haben oder gar nichts? Was glaubst du wie fertig ich bin und wie es sich anfühlt immer schwächer zu werden!? DU kannst deine überschüssige Magie freisetzen, ICH kann mich nicht mal verteidigen!"; schrie sie ihn an und ging trotz der unglaublichen Hitze die der Feuermagier ausstrahlte auf ihn zu. "Pyrotas, für was sind wir bis hierher gegangen, wenn du jetzt aufgibst? Was würdest du bitte in der Zeit tun, in der du nicht mit uns auf Reisen bist? DU kannst dich nirgends niederlassen, bist immer auf der Flucht. Verdammt das ist vielleicht die einzige Chance ein halbwegs normales Leben zu führen... aber zu soetwas bist du nicht fähig, weil du dich nie selbst unter Kontrolle hast. Du bist ohnehin verloren, Feuermagier!" Mit einem letzten Schritt überquerte sie die Distanz und berührte Pyrots brennende Fäuste. Sie spürte die Wärme und nahm sie in sich auf, dennoch verbrannte sie nicht. Sie wirkte einen Zauber, der das Feuer in Pyrotas kühlte. Als sie fertig war, zersprang die kleine Glaskugel, die sie um ihren Hals getragen hatte und sie schien sich zu verändern. Ihre meerblauen Augen wurden grau und ihr sandfarbenes Haar weiß. Ohne ein weiteres Wort setzte sie sich hin und wartete.
Wortzählung: 306

Re: Das Amulett der Erlösung

#428
Arvian zog die Augenbrauen hoch und runzelte die Stirn. Pyrotas schien sich wirklich nicht kontrollieren zu können, sonst sollte er selbst ja ununterbrochen unter Magie Überschuss leiten, falls es noch niemanden aufgefallen war gab es auch hier Erde im Überfluss.
Das war eines der ersten Dinge die er von seinem Meister gelernt hatte, sich der einströmenden Magie zu verschließen. doch bevor er etwas sagen konnte, was wohl auch nicht hilfreich gewesen wäre hatte Ayen die Sache in die Hand genommen.
Doch was dann passiert war konnte er kaum glauben, sie war wirklich ausgetrocknet.
~Dieser Leichtsinn, verdammt es bringt nichts wenn sie jetzt zugrunde geht!~
Dachte er sich und wo er jetzt Wasser hernehmen sollte wusste er auch nicht.
Vielleicht konnte man seine Gedanken aus seinem Blick ablesen.
"Ayen kann ich dir irgendwie helfen?"
Wortzählung: 137
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Re: Das Amulett der Erlösung

#429
Pyrotas seine Augen wurden zu schlitzen als er Ayen zusah, die Magie die sie anwand war überaus mächtig. Soewta hätte er ihr nie zugetraut, dann schüttelte er den Kopf und drehte sich wortlos um. "ihr versteht das nicht, ich kann es nicht von euch erwarten." murmelte er schließlich und fing an den Weg herrunter zu steigen, seine Bewegungen waren Vorsichtig und dennoch Elegant.
Nach wenigen Minuten war er außer dem Sichtfeld der Anderen, hier unten drückte die Luft einen praktisch zu Boden so schwer war sie. Es war so heiß das die Klamotten von Pyrotas dampften, der Saum seines Hemdes brannte leicht. Er machte gar keine anstalten es zu löschen, die Magie stieß förmlich aus ihm heraus. Dann sah er ihn den Kristall, es war schwer ihn zu beschreiben. Immer und immer wieder schien er seine Gestalt zu ändern, doch Pyrotas war sich sicher. Dieser Stein so rot das es in den Augen brannte musste es sein, eine gewaltige Quelle der Macht ging von ihm aus. Er überlegte wie er ihn erreichen sollte, da er genau in der Mitte schwebte hier unten konnte er seine Technik nicht anwenden es war zu heiß. Er sah neben sich, an der Wand floß Lava herrunter. Er seufzte und fluchte dann laut, er bannte eine gewaltige Masse an Magie in seiner linken Hand und griff in die Lava. Schnell suchte er nach dem Element des Feuers und fand es auch schnell, er formte die Lava zu einer primitiven Peitsche. Am Unterarm in der nähe des Ellbogen brach sein Fleisch auf und eine rießige Stichflamme kam herraus, Pyrotas schrie vor Schmerzen laut auf. Irgendetwas stimmte hier nicht, doch ließ er sich nicht von seinen Ziel abbringen und schlug nach dem Kristall aus.
Die Peitsche legte sich um den Kristall und zuckte dann zurück so das Pyrotas den Kristall in der rechten Hand fangen konnte. Er wollte die Peitsche wegwerfen, doch die Lava hatte sich in seinen kompletten Unterarm fest gefressen. Wie ein Parasiet ernährte es sich von seinem Fleisch, erst jetzt wurde er sich den Schmerzen bewusst und ließ sich auf die Knie sinken. Wieder stieß er einen schmerzerfüllten Schrei aus, er spukte auf den Boden. "Dies ist keine Lava sondern mein Fleisch!" hörte er eine Stimme die ihm alles gefrieren ließ, voller Panik blickte er nach oben. Ein Feuerdämon, uralte Wesen die unvorstellbare Kräfte hatten. Pyrotas sah voller Angst dieses Wesen an, dann auf den Kristall er legte eine menge Magie in seine rechte Hand und formte sie zu einen Feuerball. Er schoß den Kristall samt Feuerball nach oben, in die ungefähre Richtung in der die anderen standen.
Dann besah er sich seinen linken Unterarm, die Lava breitete sich weiter aus. Er formte eine Flammenklinge und trennte sich kurzer Hand seinen Unterarm ab, wieder Schrie er schrecklich auf. Ein einzellene Träne floß ihm an der Wange herrab, der Dämon ließ einen Markerschütternden Schrei los und sah dann Hass erfüllt Pyrotas an.
Pyrotas stand wieder auf den Beinen, sein Atem ging schwer und unregelmässig. Er spürte das sein Körper das Maxium der Magie gespeichert hatte, doch dies kam ihm diesmal nur recht. Mittlerweile hatte sich das Feuer wie eine Aura um ihn gelegt, es strömte aus seinen ganzen Körper. Er sammelte seine ganze Magie in seiner Hand und stieß sie mit einen Feuerstrahl herraus, seine ganze Kraft floß in diesen Stoß, seine ganze Hoffnung. Der Dämon war zu langsam um auszuweichen, doch statt der Strahl jetzt in die Luft flog und sie beide in Flammen aufgehen ließ, so wie Pyrotas sich das erhofft hatte, stieß er einfach durch ihn hindurch und traf die Wand dahinter. Dort bohrte er sich tief hinein, bevor er explodierte. Das lächeln aus dem Gesicht des Dämons verschwand, den die ganze Erde vibrierte und bebte. Dann Geschah es die rießige Wand sie stürzte ein, rießige Felsbroken trafen den Dämonen und stießen ihn zu Boden. Pyrotas bekam davon nicht mehr viel mit, er viel zu Boden und sein Lebenslicht erlosch, niemand würde mehr seine Aura spüren.
Die Druckwelle der Explosion ließ nach und nach den gesamten Vulkan einstürzen.


~er ist noch nicht tot, wird aber erst später wieder auftauchen^^ hab noch großes mit ihm vor ~
Wortzählung: 732

Re: Das Amulett der Erlösung

#430
Ayen ließ sich mit ihrer Antwort Zeit und schaute Pyrotas hinterher.
"Nein Arvian, er hat mir schon geholfen", meinte sie nur leise und folgte dem Feuermagier mit ihren Blicken. Sie hatte kein gutes Gefühl bei der Sache und das Schlimmste daran war, sie wusste, dass sie Pyrotas geradewegs in den Tod geschickt hatte. Sie hatte den Dämon gespürt der seine Magie beherrscht hatte und hatte versucht ihn zu bannen. Jetzt fühlte sie sich krank, als hätte sie Fieber, aber sonst fehlte ihr nichts. Als plötzlich ein roter Kristall über den Kraterrand schoss und nur wenige handbreit neben Ayen in die steinharte Erde einschlug, ging es ihr schon wieder ein bisschen besser. "Er kommt nicht mehr", stellte die Wassermagierin fest. "Ich kann siene Aura nicht mehr spüren." Langsam aber sicher stieg Panik in ihr auf. Sie hatte sich immer sicher gefühlt, aber jetzt wurde ihr klar, dass ihre Mission keinesfalls ungefährlich war. "Gehen wir."
Wortzählung: 162

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