Re: Das Internat

#491
"Gut danke Frau Ferguson aber auch für sie gilt melden wenn man etwas beitragen will." Der Lehrer ging an ihr vorbei und drehte sich an der Tafel wieder um. "So nehmt bitte alle euer Buch heraus und schlagt es auf Seite 143 auf. Das Kapitel. "warum sollte ich mich nicht unter Menschen verwandeln?"". Der Lehrer ging zu Kim und stützte sich etwas auf ihren Tisch. Er musterte Kim kurz und sagte dann. "Ihre Gesichtsfarbe und ihre Ausdrucksweise geben mir zu denken, geht es ihnen gut?" Er schaute Kim über den Rand seiner Brille einen Moment an.

Jasmin schlug ihr Buch auf und hörte dem Lehrer gespannt zu da sie hinter Kim saß bekam sie alles mit. ~Typisch Wolf, können ihre Gefühle nicht verbergen~ Sie fauchte kurz, was mehr unbewusst war und fing sofort einen Blick ihrer Lehrers ein. "Entschuldigung..:" Murmelte sie schnell.
Wortzählung: 147
Nur die Toten haben das ende des Krieges gesehen ........... Das Leben ist Entscheidung, der Tod ist entschieden!

Re: Das Internat

#492
Kim riss sich zusammen und zwang sich den Lehrer anzusehen.
"Nein, es ist alles gute, danke. Ich konnte nur nicht schlafen heute Nacht", erklärte sie und sah vor zu Jasmin, die ein kurzes aber unüberhörbares Fauchen ausgestoßen hatte. Was war mir diesem Mädchen nur los. Sie war Kim davor noch nie wirklich aufgefallen, doch jetzt schien sich nach und nach etwas zwischen ihnen aufzustauen, von dem sie wusste, dass es gefährlich werden konnte. Der Lehrer musterte Kim nocheinmal prüfend und ging dann dann wieder vor zu seiner Tafel.
"Warum man sich nicht in Anwesenheit von Menschen verwandeln sollte. Würden sie bitte den ersten Absatz lesen?", fragte der Lehrer einen Schüler, der sich normalerweise in eine Katze verwandeln konnte und der Unterricht begann. Doch Kim konnte nicht umhin Jasmins Rücken ab und an mit Blicken zu durchbohren.
Wortzählung: 146

Re: Das Internat

#493
Jasmin fühlte sich seltsam als würde sie beobachtet sie versuchte es zu ignorieren. Doch dem Unterricht konnte sie nicht folgen. So schaute sie aus dem Fenster und lie§ sich von der Stimme des Lehrers berieseln.
Nach einiger Zeit drehte sie sich um und schaute zu Kim. "Ist etwas? Du beobachtest mich." Sie zog unbewusst die Lippen hoch.
Wortzählung: 59
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Re: Das Internat

#494
Kim sah Jasmin mit undeutbarer Miene an, während die ihr höhnisches Lächeln kaum unterdrücken konnte.
"Ich beobachte eben Leute wenn mir langweilig ist", meinte sie schlicht weg und stand auf, als es zum Unterrichtsende klingelte. Sie wartete an der Tür auf Finnick, der erst noch sein ganzes Zeug zusammenpacken musste, dann gingen sie in den Speißesaal zum Mittagessen. Sie wusste, dass sie ein Gespräch mit FInnick nicht vermeiden konnte und doch wollte sie es so lange wie möglich hinauszögern.
Wortzählung: 88

Re: Das Internat

#495
.~eingebildete schnepfe~ dachte sich Jasmin und ging nach dem Unterricht aus dem Zimmer dabei rempelte sie Kim an. "Oh hab dich übersehen..." meinte sie und war aber schon weiter gelaufen. Sie beeilte sich um ihre Schulsachen los zu werden. Danach holte sie sich nur schnell etwas zum essen bevor sie hinaus ging. Und sich auf eine Bank im innenhof der Schule setze.

Zeitgleich wurde Selli gesucht der Direktor war nicht sehr erfreut darüber. Selli war nicht einfach und diese Schule war seine letzte Chance gewesen. Die Ordnungsleute waren mit einem Boot zum Festland gefahren aber den Greif hatte niemand gefunden.
Wortzählung: 101
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Re: Das Internat

#496
Was hat diese Jasmin nur gegen mich... von gestern abend kann sie nichts wissen, außer Selli hat ihr etwas gesagt...
Gedankenverloren stocherte Kim in ihrem Mittagessen herum, während Finnick sie nachdenklich beobachtet.
"Was ist los?", fragte er schließlich als Kim es aufgab ihr Essen zu zermatschen und das Besteck zur Seite legte.
"Können wir wo anders reden?", fragte sie leise und stand auf. Finnick folgte ihr wortlos hinaus in den Wald. Geschickt kletterte Kim auf einen der größten Bäume und machte es sich auf einem breiten Ast bequem. Als Finnick es sich auf dem Ast neben ihr gemütlich machte, brach alles aus ihr heraus und es kam ihr vor, als würde sie Stunden lag reden. Als sie schließlich fertig war, herrschte betroffene Stille.
Wortzählung: 132

Re: Das Internat

#497
Jasmin hatte gegessen und sich dann auf die Bank gelegt während sie an einem Gänseblümchen herum zupfte. Sie konnte es nicht leiden wenn man sie beobachtete. Selli hatte ihr gesagt sie solle sich wehren. ~Ach Selli wo bist du nur... bin ich daran Schuld?~

Sell hatte sich beruhigt und war schließlich zurück geflogen. Er landee auf einer Lichtung und verwandelte sich. Dann ging er zur Schule. Als er durch den Park lief kamen die Ordnungslehrer. "Marsell sie müssen mitkommen."
Wortzählung: 85
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Re: Das Internat

#498
"Kim, es wird sich nichts zwischen uns ändern, falls es das ist wovor du Angst hast. Zugegeben, ich hab schon öfter darüber nachgedacht, dass wir mehr sein könnten als Freunde, aber wollen wir das wirklich aufs Spiel setzten? Unsere Freundschaft?", fragte Finnick langsam.
"Danke. Nein, ich denke ich würde lieber ohne Bedenken mit dir reden können und mit dem Wissen, dass ich dir vertrauen kann", gab sie leise zurück. Der Junge lächelte und Kim sah schüchtern auf. "Du hast keine Ahnung wie viel mir das bedeutet!"
Gekonnt sprang sie von dem Ast und lächelte befreit. Finnick folgte ihr und so liefen sie gerade zum Schulgebäude zurück, als Kim ihn witterte. Selli. Er war wieder da. Hektisch sah sie sich um und sah ihn mit den Ordnungslehrern ein Stück weiter vor ihnen.
"Selli!", brüllte si eund rannte los. Finnick besaß so viel Taktgefühl, nicht mitzurennen, sondern verschwand irgendwohin. Doch wohin war Kim egal. Sie sah nur noch ihn und wieder war da dieses noch nicht ganz vertraute aber unglaublich angenehme Gefühl von Wärme in ihr. "Selli, ich-"
"Miss Ferguson, wenn sie bitte aus dem Weg gehen würden", verlangte einer der Ordnungslehrer und versuchte sie zur Seite zu schieben.
"Nein, ich muss..."
"Miss Ferguson, das war keine Bitte!", stellte der Lehrer klar und schob sie grob beiseite. Kim versuchte Sellis Blick zu fangen.
"Selli, ich liebe dich!"
Wortzählung: 241

Re: Das Internat

#499
Selli war zuerst versucht gewesen wieder abzuhauen, sie hatten es gemerkt, natürlich er war nicht im Unterricht und der Direktor war nicht doof. Doch er ergab sich und wurde von den dreien zur Schule begleitet als er kurz darauf seinen Namen hörte. Er blieb stehen und drehte sich um, er sah sie, sie kam auf ihn zu was wollte sie? ... Würde sie ihn jetzt verspotten?
Als er ihre Worte hörte wusste er nicht was er fühlen sollte, sein Herz schrie förmlich nach ihr er wollte sie umarmen ihren wunderbaren Duft einatmen und wissen das sie ihn liebte so wie er sie, doch sie hatte ihn nicht gewollt hatte ihn stehen lassen... er schaute sie mit einem Blick an der in seinen Augen widerspiegelte was er fühlte, seine ganze liebe und die Enttäuschung.
"Es ist schön das sie diesen Jungen lieben Miss Ferguson, aber er wird diese schule noch heute verlassen, er hat gegen zu viele Schulregeln verstoßen, bis der Direktor sein Urteil gefällt hat wird er den Zwinger nicht mehr verlassen." Sellis blick erstarrte. Der Zwinger?! Bisher hatte er das für Schulmärchen gehalten das die schlimmsten tatsächlich eingesperrt wurden im Keller der schule. Bis sie entweder von der Polizei oder anderen abgeholt wurden.
Selli schaute Kim immer noch an und hauchte. "es tut mir Leid Kim" Er schaffte nicht ihr zu sagen wie sehr er sie liebte, es würde sie nur mehr verletzen wenn er hier weg war und unerreichbar war.

Jasmin war aufmerksam geworden nachdem die Ordnungslehrer an ihr vorbei gerannt waren. Vielleicht gab es eine Schlägerei, oder noch besser ein verbotenes Duell. aber das was sie dann mitbekam machte sie fast wahnsinnig, sie beschloss sich diese Kim zur Brust zu nehmen, was viel dieser... überhaupt ein, Selli gehörte ihr! Sie verbarg sich in den Büschen und verschwand dann nach hinten.
Wortzählung: 320
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Re: Das Internat

#500
"Nein, nein das können sie nicht machen!", brüllte Kim verzweifelt, als einer der Ordnungslehrer sie packte und wegzerrte. "Er kann dich nichts dafür!" Irgendwann hörte Kim auf sich zu wehren. Was hatte sie nur getan. Selli würde wegen ihr von der Schule verwiesen werden, doch das musste sie verhindern. Der Lehrer ließ sie schließlich wieder los und Kim rannte auf die Schule zu. Sie konnte den Seufzer hinter sich hören, schenkte ihm aber keine Beachtung. Sie rannte durch die Eingangshalle die Treppe hinauf zum Büro des Rektors. Sie hämmerte wie wild gegen die Tür, bis schließlich von drinnen eine ungeduldige Stimme "Herein", sagte. Kim stürzte schwer atmend in den Raum. Der Rektor war allein. Das war gut so.
"Herr Direktor, ich muss mir ihnen reden. Es geht um Marseille Garbo", begann sie drauf los zu plappern, doch der Rektor wehrte sie erst einmal ab.
"Ich denke nicht, dass man mich bezüglich dieses Schülers noch irgendwie umstimmen könnte", meinte er schließlich, aber als er die Tränen in Kims Augen sah, gab er nach und seufzte. "Dann setz dich doch erst mal."
Kim tat wie ihr geheißen und holte tief Luft, bevor sie zu erzählen begann.

Finnick war wieder zurück in den Wald gegangen, als er das Mädchen in den Büschen sah. Sie war mit ihm im Gestaltwandlungsunterricht und war heute Vormittag so feindselig Kim gegenüber gewesen. Was machte dieses Mädchen hier und warum versteckte es sich. Der Junge überlegte, ob er sie ansprechen sollte, beschloss dann aber, sich ihr lieber nicht zu zeigen.
Wortzählung: 276

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